Jeder von uns kennt das – plötzlich gibt es nur noch den einen Gedanken, der um diese eine bestimmte Person kreist. Man kann nicht mehr richtig schlafen, das Essen ist auch uninteressant geworden. Besonders, weil jetzt tausende von Schmetterlingen aufgeregt durch den Bauch flattern; umso mehr, wenn wir diesem Menschen begegnen.
Verliebt
Und wie schön ist es, wenn wir dieser Person wirklich nahe sein, und ihn unseren Partner nennen können. Aber wie lange hält dieses Gefühl an? Eines ist sicher: Es lässt nach. Ob nach einigen Tagen, Wochen oder Monaten hängt ganz von der Situation und dem Menschen ab. Denn, genauso wenig wie es eine Erklärung dafür gibt, warum man sich verliebt, gibt es auch keine wirklichen Antworten, warum wir uns “entlieben”. Was aber bleibt nach diesem Hochgefühl?
Ist es Liebe?
Vielleicht spüren wir keine Schmetterlinge mehr, und der Appetit ist auch zurück, aber dennoch freuen wir uns, wenn wir unseren Partner sehen, denn wir verbringen gern Zeit mit ihm. Der Gedanke an seine Nähe und seine liebenswerten Eigenarten bringt uns zum Lächeln, wir fühlen uns einfach wohl mit und bei ihm. In der Zeit des Verliebtseins ist ein ganz besonderes Gefühl der Vertrautheit entstanden, welches uns kein anderer Mensch schenken kann. Wir möchten mit ihm zusammen sein, und obwohl es Momente gibt, in denen er uns auf die Palme bringt, können wir uns niemand anderen an unserer Seite vorstellen. Die Partnerschaft erfüllt uns, gibt uns Halt, Geborgenheit – Liebe.
Im Gegensatz zur bloßen Verliebtheit ist Liebe tiefer begründet und baut auf ein innig erlebtes Miteinander auf. Liebe kann zwar auch wieder nachlassen, und sogar ganz verschwinden, aber sie ist dennoch nicht ganz so flatterhaft wie das Verliebtsein. Dem einen oder anderen kann das mit der Zeit zu langweilig werden, und er sehnt sich irgendwann nach diesem aufregenden Gefühl zurück. Was er dabei aber vergisst, ist, dass die Liebe, die er sich in seiner Beziehung mit dem Partner aufgebaut hat, wertvoller ist und erarbeitet wurde – und zwar von beiden Seiten. Verliebtsein vergeht immer; mal früher, manchmal später, aber irgendwann ist es vorbei. Und genau das ist der Zeitpunkt, an dem sich entscheidet: Ist es Liebe?
Ist in die Beziehung Gewohnheit statt Liebe eingekehrt?
Wir haben die rosarote Brille abgesetzt und schweben nun nicht mehr auf flockig-leichten Schäfchenwolken durch den Tag. Ist diese Landung eher unsanft, dann heißt es besser: Finger weg! Fangen die Marotten, die man vorher als liebenswerte Unarten bezeichnet hat, zu nerven an und ertappt man sich selbst dabei, wie man an dem Partner rumnörgelt und versucht, ihn zu „verbessern“, so sollte hier die Notbremse gezogen werden und man sollte sich fragen, warum man so handelt. Ist es, weil wir unglücklich sind? Und wenn ja, warum? Sind es äußere Umstände, oder ist es die Beziehung an sich, die uns zu schaffen macht? Sind wir nicht gern mit dem Partner zusammen? Ist dem so, dann sollte man sich dazu entschließen, getrennte Wege zu gehen. Schließlich kann man Liebe nicht erzwingen – und man sollte es auch nicht versuchen. Liebe ist, wenn es passt, und man sich nicht fragen muss:
Ist es wirklich Liebe?
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Liebe zeigt sich in unterschiedlichen Formen und Facetten. Und vor allem gilt für die Liebe eins: Sie kennt nämlich keine Regel. Liebe kann wie ein Blitz vom Himmel fallen oder aber langsam mit der Zeit kommen. Es gibt viele Menschen, die sich im Laufe ihres Lebens sich schätzen lernen und woraus Freundschaft und danach Liebe entwickeln. Nicht selten fällt die Liebe auf den ersten Blick, wenn man dem Menschen begegnet. Eine hübsche Ausstrahlung verstärken den guten ersten Eindruck zu einem Aufwallen der Glückshormone im Körper.
Aber auch durch den eigenen Einsatz lässt sich Liebe erzeugen. Was zaubert der Mann seiner Prinzessin im Kochtopf? Wie sehr strengt er sich dabei an? Was wird auf dem Tisch serviert. Kaum zu glauben, aber wahr. Erst in den eigenen 4 Wänden, wenn der Mann die Frau bekocht und ihr zeigt, welche Gefühle er für sie empfindet, entsteht auch in vielen Fällen die Liebe. Da macht es keinen Unterschied , was im Kochtopf serviert wurde